An die Spitze in Halle gehört kein einfaches Verwaltungshochhaus

Veröffentlicht am 03.10.2010 in Lokal

Auf Beschluss des Finanzausschusses des Landtags vom 15. September soll in Halle für die Unterbringung des örtlichen Finanzamtes ein Neubau errichtet werden. Dazu soll es eine europaweite Ausschreibung geben. Als möglicher Ort für den Neubau steht die Spitze in Halle in Rede. Die prominente Stelle in der Saalestadt harrt seit Jahren ihrer Bebauung. Dr. Rüdiger Fikentscher, Hallesche SPD-Landtagsabgeordnete und stellv. Landtagspräsident hat sich in dieser Angelegenheit mit einem Schreiben an Finanzminister Bullerjahn gewandt. „Ich halte es für sehr wichtig, die Ausschreibung für das neue Gebäude in Form eines Architektenwettbewerbs durchzuführen“, erklärt Fikentscher seine Motivation. „An eine solche Stelle gehört keinesfalls ein einfaches Verwaltungshochhaus. Wer an so prominenter Stelle bauen darf, muss sich bestimmte Auflagen hinsichtlich der Qualität und Ästhetik gefallen lassen.“ Fikentscher forderte zudem, dass der in Halle tätige Gestaltungsbeirat frühzeitig in die Entscheidung einbezogen wird. Er verwies darauf, dass die Gesamtkosten dadurch nicht nennenswert steigen würden. „Am Hallmarkt gegenüber der Marktkirche darf aber auf keinen Fall ein Gebäude entstehen, das nicht mit denen seiner Umgebung Schritt halten kann“, so der Hallesche Abgeordnete weiter. „Ich möchte dringend darauf hinweisen, diesen Gesichtspunkt frühzeitig zu beachten.“ Aus dem Finanzministerium sind dazu positive Signale zu vernehmen.

 
 

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