Mitgliedervollversammlung der SPD in Halle

Veröffentlicht am 29.11.2009 in Veranstaltungen

Am 11. November 2009 trafen sich Genossinnen und Genossen der halleschen SPD und Gäste aus dem SPD-Landesverband im Volkspark zur Vollversammlung der SPD Halle (Saale). Zur Sprache kommen sollten Probleme, Hoffnungen und Wünsche der Mitglieder für die zukünftige Entwicklung der sachsen-anhaltischen SPD nach der Bundestagswahl und die Entwicklungen im Landesvorstand. von Marcel Muschter

Die mit über 130 SPD-Mitgliedern überaus gut besuchte Veranstaltung begann mit einem Eingangsvortrag von Wolfgang Eichler, durch den die Probleme der Bundes-SPD und deren öffentliche Wahrnehmung in der Presse beschrieben wurden. Die Sitzungsleitung nutzte zuvor von den Mitgliedern ausgefüllte Zettel, die die persönlichen Erwartungen an die SPD schilderten, um die Diskussionsrunde zu eröffnen. Nach anfänglichem Meinungsaustausch zwischen verschiedenen Mitgliedern, der, wie in der Sozialdemokratie üblich, mit viel Feuer und Herzblut geführt wurde, gab es von vielen Mitgliedern Beiträge, die sich vor allem mit dem vergangenen und zukünftigen Verhältnis zur Partei DIE LINKE auseinandersetzten. Auch die Politik der Agenda 2010, die in den Schröder-Regierungsjahren eingeführt und umgesetzt wurde, sollte von einigen Anwesenden kritisiert, jedoch von anderen auch verteidigt werden. Die Jusos forderten auch im Hinblick auf die Landtagswahl 2011 mehr Einsatz an den Wahlkampfständen, mehr Engagement in den Wahlen und eine höhere Motivation aller Mitglieder im Wahlkampf. Dass im letzten Bundestagswahlkampf sehr viel getan wurde, und dass das schlechte Ergebnis der halleschen SPD nicht an unserem Spitzenkandidaten Johannes Krause festzumachen sei, stieß bei den Mitgliedern auf breite Zustimmung. Nach einer kurzen Pause, in der die Diskussionen um den zukünftigen Weg der SPD zwischen den Mitgliedern nicht abebben wollten, sollten im zweiten Teil vor allem die derzeitigen Entwicklungen im Landesvorstand besprochen werden und wie sich das derzeitige und zukünftige Personal der Landes-SPD positionieren möchte. Einem Vortrag von Katrin Budde folgte eine lebhafte Diskussion über die Ziele und Möglichkeiten eines neuen Vorstandes. Im nachfolgenden Vortrag beschrieb der SPD-Landesvorsitzende Holger Hövelmann leidenschaftlich und energisch die Möglichkeiten der SPD, in Zukunft wieder eine tragende Rolle in der Wählerschaft zu spielen. Holger, wie auch schon zuvor Katrin in ihrem Vortrag, stellte heraus, auf welche Errungenschaften der letzten Jahre die SPD Stolz sein kann und erhielt dafür starken Beifall. Genannt wurden hier vor allem die Festschreibung des Verzichts auf Studiengebühren im Landeskoalitionsvertrag und die herausragende Tätigkeit des Bildungskonvents. Nach einer engagiert geführten Diskussion über die Methodik der Einberufung des außerordentlichen Landesparteitages zur Neuwahl eines Landesvorstandes endete die Vollversammlung mit dem vielfachen Wunsch, diesen konstruktiven Meinungsaustausch in Zukunft häufiger durchzuführen.

 
 

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