SPD-Ratsfraktion: Unverständnis über Entscheidung des Landes zum SCHIRM-Projekt

Veröffentlicht am 09.12.2013 in Lokal

Die SPD-Stadtratsfraktion Halle (Saale) fordert das Land auf, die Entscheidung zum Auslaufen der Förderung für das SCHIRM-Projekt zu revidieren. „Die Begründung für den Rückzug des Landes aus Förderung ist absurd.“, so Johannes Krause. „Es ist allgemein bekannt, dass in Halle drogenabhängige Menschen aus dem gesamten südlichen Sachsen-Anhalt und darüber hinaus, leben. Dass diese Menschen letztlich in Großstädten ankommen, ist bundesweit so und zwar nicht erst seit gestern. Das SCHIRM-Projekt ist weit mehr als eine lokale Aufgabe.“

Der Wegfall des Projektes wäre eine Katastrophe für die betreuten Straßenkinder und würde die Rückkehr einer offenen Drogenszene in Halle einläuten. Bei einem Rückzug des Landes bestünde die Gefahr, dass die Stadt den Rückgang der Förderung nicht auffangen dürfte, selbst wenn sie das wollte. Die Kommunalaufsicht könnte dies angesichts der Haushaltlage verbieten. Ich habe, so Johannes Krause Minister Bischoff geschrieben, auf diese Gefahr hingewiesen und eine schnelle Entscheidung zur Weiterförderung des SCHIRM-Projektes durch das Land eingefordert.“ (SPD-Ratsfraktion, www.spd-fraktion-halle.de/)

 
 

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