30.01.2012 in Familie und Jugend von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Ruf nach einer Lobby für Kinder und Jugendliche in Halle

 

„Es fehlt in Halle an einer Lobby für Kinder und Jugendliche, weshalb beispielsweise die klassische, präventive Jugendarbeit nach und nach verschwindet“ so Mirko Petrick, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Halle bei seinem Besuch der ersten Juso-Mitgliederversammlung im Januar 2012. Diese Aussage ließ die zahlreichen Jusos nicht mehr los, so dass sie im Gespräch mehr davon erfahren wollten, welche Problemlagen für Kinder und Jugendliche in Halle bestehen. Mirko Petrick erklärte, dass es in Halle, bspw. mit dem Kinder- und Jugendrat, gute Ansätze für ein breitere Einbeziehung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in die Entscheidungen der Stadt gibt. Jedoch bringe die schwierige finanzielle Lage der Stadt die klassische Jugendarbeit von Streetworkern und Jugendklubs in arge Bedrängnis angesichts immer mehr innerfamiliärer Konflikte sowie sozialer Armut.

 

30.11.2011 in Familie und Jugend von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Kinderschutz durch kontrollierte Vorsorge

 

Kinder stehen unter einem besonderen Schutz. Auf Antrag der SPD Halle (Saale) hat der SPD-Landesparteitag in Salzwedel einhellig die Forderung nach einer verpflichtenden Teilnahme an den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen unterstützt. Im Rahmen der Untersuchung soll die körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder begutachtet werden. Drohende Defizite können so bereits frühzeitig festgestellt und ihnen entgegnet werden. Der Landesparteitag hat die entsprechende Überarbeitung des Kinderschutzgesetzes eingefordert. Im Sinne des Kinderschutzes erwarten Experten zudem Hinweise auf eine mögliche Vernachlässigung der Kinder oder soziale Defizite. „Das Wohl des Kindes steht für uns an erster Stelle. Es geht somit nicht darum, Eltern unter Generalverdacht zu stellen, sondern jene Kinder, die soziales und körperliches Leid im Familienkreis erfahren zu ermitteln und entsprechende Hilfen anzubieten“, sagt die hallesche SPD-Stadtvorsitzende Dr. Katja Pähle. Eltern, die ihre Kinder nicht vorstellen, sollen dann durch das Jugendamt erneut erinnert werden. „Erst wenn die Eltern nach dieser Erinnerung ihr Kind nicht beim Kinderarzt vorstellen, muss notfalls eine Kontrolle durch das Jugendamt ausgelöst werden“, erklärt Pähle die Forderung. Kernpunkt der Intention ist auch die Einhaltung des Datenschutzes. „Erhobene Daten dürfen definitiv nicht an Dritte weitergegeben werden“ betont Pähle.

 

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